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Datenrettung nach Elektronikschaden / Überspannung

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Eine mangelhafte Energieversorgung kann für IT-Geräte gefährlich werden. Überspannungen infolge von Blitzeinschlägen oder unvermittelte Stromausfälle können Computer und Datenträger beschädigen und somit auch Datenverluste auf Festplatten oder Flashspeichern verursachen. Doch es gibt nützliche Maßnahmen und Schutzvorrichtungen, mit denen sich der Worst Case vermeiden lässt.

Welche Gefahr geht von Überspannungen oder Stromschwankungen aus?

Die Versorgungsnetze in unseren Breiten sind in der Regel so gut ausgebaut, dass ihnen Überspannungen nichts anhaben können. Doch in anderen Ländern kann sich die Situation anders darstellen: Mitunter entsprechen die Infrastrukturen nicht unseren Standards und bieten keinen ausreichenden Schutz vor Überspannungen. Auch Stromschwankungen, fehlerhafte Spannungen oder ein abruptes Zusammenbrechen der Stromversorgung sind bei mangelhaften lokalen Stromnetzen nicht auszuschließen. Solche Vorfälle können gerade auf Geschäftsreisen oder im Urlaub unerwartete Datencrashs hervorrufen.

Aufgrund ihrer elektronischen Steuerung sind Festplatten jeglicher Art besonders anfällig für Überspannungsschäden – gerade bei Gewittern, die natürlich auch bei uns vorkommen. Gleiches gilt für SSD-Speicher, Flash-Datenträger (wie beispielsweise Speicherkarten oder USB-Sticks) und RAID-Systeme, da diese aus Festplatten oder SSDs (Solid State Disks) zusammengesetzt sind. Optischen Medien (z. B. CDs, DVDs, BluRays) können hingegen Überspannungen nichts anhaben, da sie nicht an die Stromversorgung des Rechners gekoppelt sind.

Können defekte Netzteile, kaputte Kabel und elektrische Geräte für Elektronikschäden verantwortlich sein?

Oft unterschätzt sind mangelhafte Geräte und Netzteile. Billige elektronische Geräte aus Fernost werden meist mit minderwertigen Netzteilen und Kabeln ausgestattet. Häufig ist der Querschnitt der Kabel viel zu klein, um die notwendige elektrische Energie dauerhaft zu transportieren. Die Kabel werden dann schnell heiß und können sogar in Brand geraten. Deshalb sollte vor allem in Unternehmen jährlich eine Überprüfung aller eingesetzten elektrischen Geräte veranlasst werden, um Spannungsschäden an Festplatte und Co. zu vermeiden.

Wie äußern sich Schäden nach Blitzeinschlägen typischerweise?

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Überspannungsschaden auf dem PCB einer Festplatte, verschmorte Elektronik sorgt für Datenverlust

Ist der Blitz eingeschlagen, lässt sich das entsprechende Gerät meist nicht mehr hochfahren oder einzelne HHDs (Hard Disk Drives) bzw. SSDs reagieren nicht mehr oder werden vom PC nicht mehr erkannt. Auch ein unangenehmer, verschmorter Geruch kann auf eine Zerstörung von Elektronikkomponenten hindeuten. Macht die Festplatte ungewöhnliche Geräusche, hat die Überspannung womöglich einen Head-Crash ausgelöst. In einem solchen Fall ist eine Datenwiederherstellung meist sehr aufwändig und kann oft nur durch professionelle Datenrettungsfirmen realisiert werden.

Startet der NAS-Server nicht mehr oder ist das RAID-Array nicht mehr verfügbar, kann auch hier ein Überspannungsschaden die Ursache sein. Beschädigte oder gelöschte Firmware kann ebenfalls auf einen Blitzeinschlag zurückzuführen sein.

Welche Datenträger sind bei Stromausfällen besonders gefährdet?

Wie eine von der University of Ohio und HP durchgeführte Studie ergab, reagieren insbesondere SSDs anfällig bei plötzlichen Stromausfällen. Getestet wurden 15 Flash-Chips, die sich gerade bei Unternehmen zunehmender Beliebtheit erfreuen, weil sie schneller und stabiler als herkömmliche Festplatten laufen. Wurde der Strom im laufenden Betrieb abgedreht, waren anschließend bei 13 der untersuchten Speichermedien Daten verschwunden. Fehlerhafte Bits oder Metadaten oder sogar Komplettausfälle waren zu verzeichnen.

Selbst kurzfristige Stromschwankungen können gefährlich werden – vor allem während der Schreibvorgänge. Kritische Daten sollten deshalb nicht ausschließlich auf SSDs gespeichert werden. „Auch wenn Stromausfälle leicht zu verhindern scheinen, zeigen die Erfahrungen doch, dass sie durchaus häufiger vorkommen – auch in sehr ausgeklügelten Datenzentren wie jenen von Amazon“, lautet das Fazit der Tester.

Wie erkennt man einen Datenverlust bei Elektronikschaden?

  • Festplatte wird nicht erkannt (z.B. nach Elektronikschaden des PCB)
  • Festplatte macht laute Geräusche, klackert (Folgeschaden Headcrash nach Überspannung)
  • Server / NAS startet nicht mehr, lässt sich nicht mehr hochfahren (meist bei starken Spannungsspitzen in Kombination mit mehrfachem Festplattendefekt)
  • verschmorter Geruch in Kombination mit anderen Symptomen (kein Datenzugriff mehr möglich)

Welche Vorsichtsmaßnahmen können einen Datenverlust verhindern?

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Eine USV schützt das Speichergerät (Hier: Synology NAS Server) gegen Stromausfall und Überspannung

Um die Computer-Hardware gegen Überspannungen und Stromschwankungen zu wappnen, bieten sich verschiedene Schutzeinrichtungen an. Am geläufigsten ist die Verwendung einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV). USV-Geräte werden zwischen Steckdose und der zu schützenden Hardware geschaltet und rüsten das angeschlossene System gegen Unter- und Überspannungen sowie Stromausfälle. Sie gewährleisten eine Notstromversorgung und glätten die ankommende Spannung, sodass Überspannungen abgefangen werden, bevor sie die interne Stromversorgung von Computern oder Servern erreichen.

Besonders bei NAS-Servern, auf denen wichtige Daten abgelegt sind, die dauerhaft verfügbar sein müssen, ist man mit dem Kauf eines zusätzlichen Überspannungsschutzes gut beraten. Auch die Integration von Spannungsfiltern in empfindliche elektronische Geräte oder Netzteile hilft gegen elektrische Störungen wie Spannungsspitzen oder Fehlspannungen. Für den Privatgebrauch ist die Verwendung von Zwischensteckern, die die Computertechnik gegen Überspannungen schützen, empfehlenswert.

Einige SSDs sind außerdem mit einem kleinen Akkumulator, dem sogenannten „Super-Cap“, ausgestattet. Dieser soll bei einem Spannungsverlust dafür sorgen, dass gerade ausgeführte Schreibvorgänge noch abgeschlossen werden können. Die so abgesicherten Geräte sind allerdings wesentlich teurer als die Varianten ohne diesen Schutz. USV-Geräte sind da meist die preiswertere Alternative.

Warum muss man auch die Blitzschutzeinrichtung am Gebäude im Auge haben?

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Marode Stromversorgung und veraltete elektrische Verkabelung kann zu elektronischen Problemen bei Speichermedien führen

Doch nicht nur an der Hardware selbst sollte beim Schutz angesetzt werden. Auch die am Gebäude installierten Blitzschutzeinrichtungen müssen funktionstüchtig sein. Deren richtige Installation ist sogar gesetzlich vorgeschrieben. Deshalb sollte man den Objekteigentümer ruhig fragen, wann das System zum letzten Mal fachmännisch geprüft wurde. Bei einer fehlerhaften Installation der Schutzvorrichtungen können Überspannungen infolge eines Blitzeinschlages einen Kurzschluss verursachen und die an das Netz angeschlossenen Geräte gefährden.

Für NAS und RAID-Arrays sollte man nach Möglichkeit auf einen eigenen Stromkreis zurückgreifen. Um die Festplatten vor einem Datenverlust zu schützen, ist es ebenfalls sinnvoll, möglichst wenige weitere Geräte an diesen Stromkreis anzuschließen. Wenn ein Gewitter droht und man wirklich auf Nummer sicher gehen möchte, ist es ratsam, alle Geräte mit Datenträgern – ganz gleich, ob Desktop-PC, Notebook oder Tablet – auszuschalten und das Netzkabel aus der Steckdose zu ziehen. Auch bevor man in den Urlaub fährt, sollte man vorsichtshalber jegliche Elektronik von der Stromzufuhr trennen.

Kommt eine Versicherung für Stromschäden auf?

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auch ein defekter Stecker kann zu Problemen mit Überspannungen und Kurzschluss führen. Abbildung eines Smartphones mit defektem USB-Netzstecker

Im Schadensfall ist es hilfreich, wenn man eine Versicherung gegen Blitzschlag hat. Für Defekte an elektronischen Geräten kommt in der Regel die Hausratversicherung auf. Sind durch eine Überspannung allerdings wichtige Daten verloren gegangen, muss das Wiederherstellen dieser meist separat versichert werden. Eine Elektronikversicherung ist hier eine gute Wahl, wenn man die Kosten einer professionellen Datenrekonstruktion nicht selbst tragen will.

Warum sind eigene Rettungsversuche keine gute Idee?

Sollte es infolge von Überspannungen, Stromschwankungen oder abrupten Stromausfällen zu einem Datencrash gekommen sein, ist von Selbsthilfeversuchen dringend abzuraten. Am besten sollte man das betroffene Gerät sofort ausschalten und sich an ein professionelles Datenrettungsunternehmen wenden. Denn nur Spezialisten verfügen über das notwendige Know-how und die erforderliche technische Ausstattung (z. B. Reinraumlabore und spezielle Softwaretools), um verlorene Daten einwandfrei wiederherzustellen. Bei fehlerhaften Datenträgern kann jeder zusätzliche Schreibvorgang das Ausmaß des Datenverlustes noch verschlimmern. Unsachgemäße Eingriffe verkomplizieren und verteuern eine anschließende Datenrekonstruktion unnötig.

Im Falle eines Datencrashs bieten wir eine kompetente Beratung, die kostenfreie Vor-Ort-Abholung des defekten Mediums und eine Datenrettung durch Spezialisten – auf Wunsch auch in Express-Geschwindigkeit. Eine langjährige Branchenerfahrung, hochmoderne Labore und ein Lager mit über 100.000 Ersatzteilen ermöglichen es uns, Daten schnell und sicher wiederherzustellen. Unsere Erfolgsquote liegt bei über 99 %.

Wie funktioniert eine Festplatten-Datenrettung?

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Festplatten werden bereits seit 60 Jahren hergestellt. Die erste ihrer Art, die IBM 305 RAMAC, wurde 1956 auf dem Markt eingeführt. Sie hatte einen Durchmesser von 61 Zentimetern und war mit rund einer Tonne ein richtiges Schwergewicht. Ihre Erfindung revolutionierte die Datenverarbeitung, weil sie Lochkarten, auf denen bis dahin Informationen gespeichert wurden, ablöste. Die Speicherkapazität von 5 MB war aus heutiger Sicht ein Witz (auf aktuelle Computer-Festplatten passen bis zu 4 TB), entsprach damals aber rund 64.000 Lochkarten. Die Rede ist von der Festplatte, auch HardDisk (HD) oder Hard Disk Drive (HDD) genannt. Heutzutage sind Festplatten als Datenspeicher kaum noch aus unserem Leben wegzudenken.

Wie sind Festplatten aufgebaut?

Der Aufbau des mittlerweile am weitesten verbreiteten Datenträgers hat sich seit dem ersten Modell kaum verändert. Im Innenleben rotieren durch einen Motor angetriebene Scheiben, deren Oberflächen mit einer magnetisierbaren Beschichtung ausgestattet sind. Die mit Hilfe einer Steuerelektronik koordinierten Schreib-Leseköpfe bewegen sich über die Plattenoberfläche und schreiben die zu speichernden Daten auf diese.

Welche Arten von Festplatten gibt es?

  • Anschluss/Interface: SATA, IDE, SCSI, USB (externe Festplatte)
  • Bauart/Größe: 1,8, 2,5, 3,5 Zoll
  • Dateisystem: NTFS, FAT32, EXT3, EXT4, HFS+, etc.

Wie werden Festplatten in der IT eingesetzt?

Aufgrund der hohen Speicherkapazität und der vergleichsweise niedrigen Kosten sind die Datenträger sehr beliebt. Häufig kommen sie als einzelne Speichermedien im System zum Einsatz. Auch in RAID-Arrays werden sie verwendet. SSD-Festplatten, die sich dank der schnelleren Schreibgeschwindigkeit zunehmender Beliebtheit erfreuen, haben übrigens keine Gemeinsamkeiten mit klassischen HDs. Sie gehören entsprechend ihres technischen Aufbaus in die Kategorie der Flashmedien.

Wodurch entstehen Festplattendefekte und welche Ursachen sind typisch?

Im Zuge der technischen Weiterentwicklung wurden in den vergangenen Jahren das Speichervolumen und die Schreibgeschwindigkeit immer weiter gesteigert. Dafür musste die Anzahl der in der Festplatte verbauten Platter und somit auch die der SchreibLeseköpfe erhöht werden. Aufgrund dieser Vielzahl an mechanisch-beweglichen Komponenten reagieren HDDs empfindlich auf äußere Einwirkungen (Stürze, Stöße, Umkippen etc.), die über 70 Prozent aller Defekte verursachen.

Des Weiteren können hohe Temperaturunterschiede, Überspannungen (infolge eines Blitzschlages) oder starke Magnetfelder in der direkten Umgebung den Datenträgern zusetzen. Ebenso können Flüssigkeiten, Feuer, Anwenderfehler und Schadsoftware (Viren, Trojaner usw.) Festplattendefekte verursachen. Untersuchungen haben ergeben, dass bis zu ein Viertel der Speichermedien innerhalb von drei Jahren kaputt geht.

Wo liegt der Unterschied zwischen mechanischen, elektronischen und logischen Beschädigungen?

Man unterscheidet bei defekten Festplatten zwischen Mechanik-, Elektronik- und Logikdefekten.

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Wann spricht man von Problemen mit der Festplattenmechanik?

In die erste Kategorie fallen beispielsweise zerkratzte Plattenoberflächen, beschädigte Schreib-Leseköpfe (Headcrash), festgegangene Lager oder dezentrierte Platten.

Warum erzeugen defekte Festplatten manchmal klackernde Geräusche?

Mechanische Beschädigungen lassen sich meist daran erkennen, dass die HDD untypische Geräusche verursacht. Berühren sich die Bauteile im Inneren der Festplatte, ist meist ein Klackern, Kratzen oder Schleifen zu vernehmen. Ein ausgeprägtes Summen mit unregelmäßigen Unterbrechungen ist hingegen in der Regel unbedenklich und zählt zu den gewöhnlichen Betriebsgeräuschen. Diese sind jedoch bei modernen Modellen kaum noch hörbar. Erzeugt die Festplatte untypische Laute, kann unser Geräusch-Analyse-Tool helfen, die Ursache zu ermitteln. Es ermöglicht zudem eine Schätzung des voraussichtlichen Aufwandes für eine Reparatur bzw. Datenrettung.

Kann eine Festplatte repariert werden?

Häufig wird von einer Festplattenreparatur gesprochen. Wenn es aufgrund der Beschädigungen erforderlich wird, kommt es im Rahmen einer Datenrettung vorab zur Reparatur von Festplatten. Jedoch erfolgt diese nicht im Sinne einer weiteren Verwendung durch den Anwender, sondern nur zur kurzfristigen Nutzung durch den Datenretter im Zuge der Datenrekonstruktion. Festplatten werden durch die Hersteller (z.B. Western Digital, Seagate, Samsung, HGST, Hitachi, etc.) unter Reinstraumbedingungen hergestellt. Dadurch wird sichergestellt, dass kein Staub oder andere Partikel in das Innere der Festplatte gelangen. Bei der Datenrettung im Labor werden Reinräume mit einer höheren Toleranz von Staubpartikeln verwendet. Eine Reparatur ist somit nicht für die langfrsitige Nutzung der HDD möglich.

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Wann liegen Elektronikschäden vor?

Überschriebene Servodaten, gebrochene Leitungen, Firmwareschäden, verschmorte Elektronikkomponenten, kaputte Motoren oder Controller zählen zu den elektronischen Festplattendefekten.

In welchen Fällen sind logische Beschädigungen verantwortlich?

Von logischen Problemen spricht man, wenn z. B. ein Dateisystem beschädigt, eine Partitionstabelle verloren geht oder ein Laufwerk irrtümlich formatiert wurde. Gelöschte oder überschriebene Daten gehören ebenfalls in die Kategorie Logikschaden.

Ist eine Wiederherstellung bei Datenproblemen auf Dateisystemebene aufwändig?

Fehler im Dateisystemlassen lassen sich mitunter zügig beheben. So ermöglichen uns beispielsweise eigens entwickelte Datenrettungsprogramme mit den entsprechenden Algorithmen ein Wiederherstellen von versehentlich gelöschten Daten.

Bevor Daten gerettet werden, erfolgt zunächst eine Kopie der Datenträger. Vor dem Anlegen von Klonen wird ausgeschlossen, dass ein Hardwareschaden an der Festplatte vorliegt. Die S.M.A.R.T.-Technologie (Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology, zu Deutsch: System zur Selbstüberwachung, Analyse und Statusmeldung) ist im semiprofessionellen Bereich ein erster Ansatz dafür. Um genau den Schaden zu ermitteln ist eine professionelle Diagnose erforderlich.

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Was ist zu tun bei einer defekten Festplatte?

Sollten Sie einen Festplattenschaden, der mit einem Datenverlust einhergeht, feststellen, bewahren Sie unbedingt Ruhe. Unüberlegte Handlungen helfen in solchen Situationen nicht weiter. Im Zweifelsfall schalten Sie den Rechner zunächst einmal aus bzw. trennen die Festplatte von der Stromzufuhr.

Kann man gelöschte Daten selbst wiederherstellen?

Vorsicht ist vor Selbstversuchen mit (kostenloser) Datenrettungssoftware aus dem Internet geboten. Im schlimmsten Fall vergrößert man damit den vorliegenden Defekt noch, wenn weitere Inhalte entfernt, komplette Partitionen formatiert oder vermeintlich leere Bereiche auf dem Medium mit neuen Daten überschrieben werden.

Bei Beschädigungen der Hardware besteht bei eigenen Versuchen der Datenrettung ein hohes Risiko, den Schaden noch zu verschlimmern. In vielen Fällen, besonders bei Schäden an den SchreibLeseköpfen, kann ein weiterer Betrieb der Hard Disk problematische Folgedefekte hervorrufen, die den Aufwand und die Kosten einer Datenrekonstruktion vergrößern. Deshalb ist es immer zu empfehlen, direkt mit einem professionellen Datenrettungsunternehmen Kontakt aufzunehmen.

Wie gestaltet sich der Ablauf einer Festplatten-Datenrettung?

Möchten Sie den defekten Datenträger durch Experten analysieren lassen, sollte er für den Transport sicher in Antistatikfolie mit Luftpolsterung verpackt werden. Wir bieten Ihnen eine kostenlose Abholung und Erstberatung an.

1. Analyse des Speichermediums

Ist das Speichermedium im Datenrettungslabor eingetroffen, wird es genauestens analysiert, um die Art und das Ausmaß der Beschädigung zu ermitteln. Anhand dieser Erkenntnisse lassen sich dann der Aufwand und die Kosten einer Datenwiederherstellung bestimmen. Anschließend wird ein Kostenvoranschlag erstellt. Bei uns erhalten Sie ein Festpreisangebot, das alle erforderlichen Kosten für die Rettung der Daten (Kosten für Ersatzteile, Personalkosten etc.) ausweist. Es folgt eine Beratung, in der das weitere Vorgehen ausführlich erläutert wird. Stimmen Sie den Angebotskonditionen zu, kann die Datenrekonstruktion beginnen.

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2. Durchführung der Datenrettung

Bei mechanischen Defekten ist in der Regel zunächst eine Reparatur der Festplatte erforderlich, um deren Funktionstüchtigkeit wiederherzustellen. Dafür wird das Gehäuse von Spezialisten in einem Reinraumlabor geöffnet. Die staubfreie Umgebung verhindert eine weitere Beschädigung des Datenträgers, etwa ein Zerkratzen der Magnetoberflächen durch Schmutzpartikel in der Luft. Beschädigte Teile werden im Zuge der Reparaturmaßnahmen durch funktionstüchtige Bauteile ersetzt. Wir verfügen über ein umfangreiches Lager mit über 100.000 Ersatzteilen, um unseren Kunden unnötige Wartezeiten zu ersparen.

Läuft die Festplatte schließlich wieder, wird eine 1:1-Kopie des Datenträgers erstellt. An diesem identischen Klon werden alle weiteren Schritte durchgeführt. Ein solches Vorgehen verhindert, dass im Zuge der Datenrekonstruktion das Original-Speichermedium weiter beschädigt wird. Liegen logische Festplattendefekte vor, werden mittels spezieller Softwaretools die Dateistruktur und die verlorenen Daten rekonstruiert.

3. Abschließende Schritte

Die geretteten Daten werden nun auf ihre Lesbarkeit überprüft und nach dieser abschließenden Qualitätskontrolle auf einem neuen Speichermedium gesichert. Die wiederhergestellten Dateien übergeben wir Ihnen persönlich oder verschicken sie per versicherten Versand. Unsere Erfolgsquote bei der Datenrettung von Festplatten liegt bei 99 Prozent.

Datenrettung Fotos / Videos – Unsere Tipps gegen Datenverlust

Urlaubs-Foto-Daten-weg-Datenrettung-Bindig_MediaUrlaubszeit ist Fotozeit. Auf Reisen dürfen natürlich Kamera oder Smartphone nicht fehlen, um die vielen Eindrücke auf Bilder oder Videos zu bannen. Damit die Erinnerungen wirklich bleibend sind, gilt es einige Maßnahmen zu beachten. Denn auch unterwegs müssen Daten sicher aufbewahrt sein, um einem Verlust vorzubeugen. Gerade wenn die Bilddateien lediglich auf einer externen Festplatte oder sogar nur auf der SD-Karte der Kamera archiviert werden, sind Datencrashs keine Seltenheit. Gründe dafür gibt es mehr als genug: Die Fotos werden versehentlich gelöscht, die Festplatte reagiert nicht mehr oder die Speicherkarte wird plötzlich nicht mehr erkannt.

Bedienfehler der Kamera oder des Smartphones verhindern

Anwenderfehler lassen sich meist vermeiden, wenn man sich vor dem Knipsen mit der Funktionsweise des Fotoapparates vertraut macht. Oft hilft bereits ein Blick in die Gebrauchsanweisung. Wichtig ist, dass die Kamera ungestört Bilder oder Videos verarbeiten und speichern kann. Abrupte Unterbrechungen des Speichervorgangs, etwa ein unvermitteltes Entfernen der Speicherkarte, führen schnell zu einem Datenverlust. Wenn man die Fotos auf den PC lädt, sollte die Karte unbedingt dort belassen werden, wo sie gerade ist. Ist die Digitalkamera mit einem USB-Kabel an den PC angeschlossen, sollte dieses unter keinen Umständen während der Übertragung der Dateien abgezogen werden.

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Billige Speicherkarten und -Imitate können Fotodateien gefährden

Auch im Urlaub sollte auf die Qualität des Fotozubehörs Wert gelegt werden. Benötigen Sie z. B. eine zusätzliche Speicherkarte, um mehr Fotos schießen zu können, ist es ratsam, diese nur im Fachhandel zu kaufen, damit Sie keiner Fälschung aufsitzen. Billige Imitate verfügen oft nicht über die ausgewiesene Speicherkapazität, sodass sie Platz für weniger Bilder als ursprünglich gedacht bieten. Im schlimmsten Fall erkennt die Kamera die gefälschte SD-Karte nicht, wodurch die Fotos mitunter gar nicht erst gespeichert werden.

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Sicherung auf Fototank oder Fotosave

Alternativ können Sie ihre Urlaubserinnerungen in einem Fototank oder Fotosafe archivieren, um wieder Platz auf der Speicherkarte zu schaffen. Die Geräte, die wesentlich kleiner als ein Laptop sind, funktionieren im Prinzip wie eine externe Festplatte mit Sonderfunktion und können dank Akku auch mobil genutzt werden. Sie haben deutlich mehr Speicherkapazität als SD-Karten und sind zudem in der Anschaffung meist preisgünstiger als diese. Fototanks erstellen ein automatisches Backup aller auf dem Flash-Datenträger gespeicherten Dateien.

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Sturzschäden vermeiden – Transportboxen verwenden

Sämtliche Speichermedien – von der HDD-Festplatte über das Tablet bis hin zum Smartphone – reagieren empfindlich auf mechanische Beanspruchung. Vor allem im Urlaub sind elektronische Geräte vielfachen Bewegungen ausgesetzt. Der Datenschutz beginnt somit schon beim Transport der Geräte. Sie sollten nicht unsicher gelagert oder ungeschützt im Gepäck verstaut werden. Man denke nur daran, welchen Strapazen Reisetaschen beim Verladen in das Flugzeug ausgesetzt sind. Um sensible Bauteile wie beispielsweise Displays vor Stürzen zu schützen, gibt es spezielle Utensilien. Gerade für Handys und tragbare Computer sind Schutzhüllen empfehlenswert, die dauerhaft an den Geräten angebracht werden können.

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Kamera und Speicher vor Wasser, Hitze und Schmutz schützen

Auch die Kamera sollte vor äußeren Einflüssen bestmöglich geschützt sein. Eine Hülle hält Schmutz oder Spritzwasser ab. Starke Temperaturdifferenzen oder große Hitzeeinwirkungen bekommen dem Gerät gleichfalls nicht gut. Verbringt man den Tag am Strand, sollte man darauf achten, dass elektronische Geräte – ganz gleich, ob Fotoapparat oder Smartphone – nicht über Stunden in der prallen Sonne oder zu nah am Wasser liegen. Hat sich das Gerät trotzdem einmal sehr stark erhitzt, sollten Sie Geduld haben und es allmählich abkühlen lassen, bevor Sie es wieder einschalten. Auf keinen Fall gehören überhitzte Speicher in den Kühlschrank oder das Gefrierfach. Ebenfalls sollte nassgewordene Elektronik nicht mit einem Haartrockner malträtiert werden.

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Überspannungen durch Energieversorgung und Gewitter beachten

Überspannungen oder starke Stromschwankungen können ebenso ein Risiko für wichtige Daten darstellen, wenn man z. B. in Ländern mit unausgereifter Infrastruktur bei Gewitter am Notebook arbeitet. Ein handelsüblicher Überspannungsschutz hilft: Er schaltet den PC bei Gefahr automatisch ab und beugt somit einem Datenverlust vor.

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Aktiver Virenschutz in unsicheren Hotel-Netzwerken

Bedenken Sie außerdem, dass Ihr Laptop oder das Tablet im Urlaub einem Cyberangriff zum Opfer fallen könnte. Ein aktuelles Anti-Viren-Programm, eine intakte Firewall oder ein virtuelles privates Netzwerk bieten Schutz. Vorsicht gilt bei ungesicherten WLAN-Netzen, die mitunter in Bars oder Cafés einen kostenlosen Internetzugang bereitstellen. Darüber können Trojaner, die den kompletten Datenbestand verschlüsseln und Lösegeldforderungen versenden, auf den PC eindringen. Im Ernstfall sind professionelle Datenrettungsfirmen die richtigen Ansprechpartner.

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Daten vor unbefugtem Zugriff schützen

Damit sensible Daten nicht in die falschen Hände gelangen, wenn Sie beispielsweise ihr Smartphone versehentlich in einer Bar oder am Flughafen liegenlassen, bietet sich eine Verschlüsselung der Dokumente an. Die dafür notwendige Software ist zum Teil kostenlos erhältlich. Hardwareseitig ermöglichen einige Hersteller sogar die Verschlüsselung kompletter Datenträger (etwa in Laptops).

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Nach dem Urlaub an die sichere Langzeit-Archivierung der Erinnerungen denken

Grundsätzlich sollten wichtige Dateien immer auf mehreren unterschiedlichen Datenträgern gesichert werden. Das gilt auch auf Reisen. Zudem beugen regelmäßige Sicherungskopien einem Datencrash vor. Im Allgemeinen ist es ratsam, nur unverzichtbare Daten mit in den Urlaub zu nehmen. Kopieren Sie ältere Schnappschüsse oder Videoaufnahmen deshalb vorsichtshalber von der Kamera-Speicherkarte auf ein anderes Medium, bevor Sie die Reise antreten. Und überlegen Sie, ob Sie ihren Laptop wirklich unbedingt benötigen oder ob er zuhause bleiben kann.

Selbst der schönste Urlaub geht einmal zu Ende. Und wenn man wieder in der Heimat ist, sollte man daran denken, die einmaligen Erinnerungen langfristig sicher aufzubewahren. Für die Langzeit-Archivierung sind optische Speichermedien wie DVDs oder Blu-ray Discs geeignet. Gegenüber Festplatten haben sie einen entscheidenden Vorteil: Sie kommen ohne bewegliche Bauteile, die kaputt gehen können, aus. Trotzdem altern auch sie bei guten Lagerungsbedingungen (kühl, trocken und dunkel), weshalb das Fotoarchiv in regelmäßigen Abständen überprüft und ggf. auf ein neues Medium kopiert werden sollte. Die Sicherung der Dateien in einer Cloud ist ebenfalls eine überlegenswerte Alternative. Die räumlich getrennte Lagerung bietet zusätzlichen Schutz.

Im Idealfall sind die verbauten Komponenten redundant, also doppelt, ausgelegt. Dadurch lässt sich ein Verlust aller Bilder durch den Ausfall eines einzelnen Bauteils verhindern. Professionelle Fotografen setzen auf die Trennung von System- und Arbeitsdaten. Das gelingt beispielsweise über einen RAID-1-Verbund. Liegen Betriebssystem sowie Bildbearbeitungssoftware auf einer Festplatte und die Fotodateien auf einer anderen, steigert das auch die Performance. Und der Ausfall einer Platte führt nicht gleich zum Verlust aller Daten.

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Flashspeicher-Datenrettung von Fotos, Speicherkarten, Smartphones

Wir bieten professionelle Datenrettungen von Flash-Speichermedien an. Langjährige Erfahrung, hochmoderne Technologien und eigens entwickelte Software-Tools ermöglichen die Datenwiederherstellung von Speicherkarten, Smartphones oder USB-Flashmemory Sticks.

Wir retten (nicht nur) Ihre Urlaubsbilder von:

  • Smartphone (Interner Speicher)
  • microSD Card (Achtung: Meist komplex, mit hohem Aufwand verbunden)
  • SD-Card, Compact Flash, andere Speicherkarten
  • Externe Festplatte
  • USB-Speicherstick
  • Notebook oder Tablet-Computer

 

Datenrettung nach Windows 10 Upgrade

Windows10-Upgrade-Countdown-Datenverlust-vorbeugen-Tipps-vom-DatenretterDie Frist für das kostenlose Windows 10 Upgrade endet am 29. Juli um Mitternacht. Dann stand der kostenfreie Wechsel den Nutzern von Windows 7 und 8 ein Jahr lang zur Verfügung. An Werbung für die Umstellung hat Microsoft nicht gespart. Mit großen Einblendungen und permanenten Downloadaufforderungen wurden die User bedrängt, das Upgrade durchzuführen. Jetzt in Torschlusspanik zu verfallen und unvorbereitet das Betriebssystem zu aktualisieren, ist jedoch kontraproduktiv. Die Erfahrung des letzten Jahres hat gezeigt, dass der Systemwechsel gut vorbereitet sein sollte, um einen Datenverlust zu verhindern. Wir erläutern die häufigsten Ursachen für einen Datencrash und geben Tipps für eine möglichst reibungslose Systemumstellung.

Ihre Daten sind nach einem Windows Wechsel weg? Professionelle Datenrettung nach Windows 10 Installation durch Bindig Media®

Die Risiken eines Datenverlusts lassen sich minimieren

Datenmigrationen sollte in der Regel der Systemadministrator vornehmen. Für größere Updates ist er der richtige Ansprechpartner. Wird das Upgrade zu Windows 10 gut geplant und erfolgen alle notwendigen Vorarbeiten, lassen sich Datenverluste oft vermeiden.

Das neue Betriebssystem von Microsoft bietet attraktive Features. Das Startmenü ist wieder verfügbar. Der Sprachassistent Cortana ist bereits vorinstalliert. Wie bei Linux kann der Nutzer zwischen praktisch unbegrenzt vielen Desktops wählen. Und über das Menü Benachrichtigungen ist ein Wechsel in den „Tablet-Modus“ möglich. Dennoch warnen Datenrettungsspezialisten vor einem übereilten Umstieg. Trotz der Begeisterung für die Neuerungen sollte der sorgfältige Umgang mit den eigenen Daten weiterhin höchste Priorität haben. Gehen persönliche Dokumente bei dem Upgrade verloren, fällt das mitunter erst Wochen später auf, wenn man nicht mehr auf die benötigten Dateien zugreifen kann. Eine Datenwiederherstellung ist dann meist wesentlich zeitaufwendiger und kostenintensiver als eine gut durchdachte Vorbereitung der Systemumstellung mit einigen gezielten Maßnahmen.

Fehlende Backups, abrupte Stromausfälle und überhitzte Geräte als Gefahrenquelle

Wird es versäumt, Sicherheitskopien zu erstellen oder sind diese lückenhaft, kann es bei einem Wechsel des Betriebssystems oder beim Installieren von größeren Updates zu Datenverlusten kommen. Wird die Infrastruktur der Systeme verändert, sollte zuvor ein komplettes Systemabbild, das alle Teile von Windows umfasst, angefertigt werden. Neben Programmen, Fotos und anderen Dokumenten müssen dabei auch die Systemeinstellungen kopiert werden. Zudem ist es wichtig, die Funktionstüchtigkeit des Backups zu testen.

Eine weitere häufige Ursache für Datencrashs während eines Upgrades sind plötzliche Stromausfälle oder überhitzte Computer. Der Einbau eines Überspannungsschutzes sowie die regelmäßige Kontrolle aller PC-Komponenten sind daher empfehlenswert. Der Großteil der Bauteile hat eine begrenzte Lebensdauer. Das gilt gleichermaßen für Notebooks und Desktop-Computer. Deshalb raten wir jedem Nutzer, die einzelnen Komponenten in festen Abständen zu überprüfen und sie ggf. zu erneuern. Gerade altersschwache Akkus können einen unerwarteten Absturz des Betriebssystems verursachen. Passiert das während eines Updates, haben die Betroffenen anschließend oft mit einem Datenverlust oder einem fehlerhaften System zu kämpfen.

Erfüllt der Computer überhaupt die Systemanforderungen?

Vor der Installation von Windows 10 sollte geprüft werden, ob der eigene Rechner die Anforderungen des neuen Betriebssystems erfüllt. Um Windows 10 effektiv nutzen zu können, müssen der Laptop, der Desktop-PC oder das Tablet wesentlich höhere Leistungen aufweisen als die geforderte Performance. Inkompatible Hardware kann zu einem Datencrash führen, wenn dadurch Fehler bei der Installation des Betriebssystems auftreten. Werden die Fehler erst spät entdeckt, sind meist aufwendige Maßnahmen zur Rekonstruktion der verlorenen Daten erforderlich. In solchen Fällen ist in der Regel die Hilfe von professionellen Datenrettern unumgänglich.

Generell sollte sich jeder User vor einem eventuellen Wechsel zu Windows 10 überlegen, ob er die Vorteile des neuen Systems wirklich benötigt. Oder kommen Sie vielleicht auch noch eine Weile mit der Vorgängerversion aus? Sollten Sie sich für das Upgrade entscheiden, haben wir einige hilfreiche Tipps für die Umstellung zusammengetragen:

  • Erstellen Sie ein komplettes Systemabbild.
  • Nutzen Sie dafür eine vertrauenswürdige Software.
  • Speichern Sie das Backup – wenn möglich – auf zwei externen Datenträgern.
  • Überprüfen Sie alle Systemfunktionen eingehend, nachdem die Neuinstallation abgeschlossen ist.
  • Und kontrollieren Sie außerdem, ob der Zugriff auf alle Fotos, Textdokumente und andere wichtige Dateien noch gegeben ist.

Falls Sie einen Datenverlust bemerken, gilt es zunächst einmal, Ruhe zu bewahren. Selbsthilfeversuche per Internet-Software sind in der Regel wenig erfolgversprechend. Die vermeintlich hilfreichen Programme vergrößern den Schaden meist nur noch, indem sie Datenstrukturen und Dateisysteme beschädigen oder komplett vernichten. Fahren Sie den Computer nach einem Datencrash am besten schnellstmöglich herunter und kontaktieren Sie eine Datenrettungsfirma. Die Experten verfügen über spezielle Methoden, um Ihre Dateien wiederherzustellen.

Kompetente Hilfe bei Datencrashs nach Windows Updates

Windows 10 ist mittlerweile fast 365 Tage auf dem Markt. Rückblickend lässt sich festhalten, dass im Zuge der Neuinstallation des Betriebssystems Daten oft überschrieben wurden und somit anschließend nicht mehr abrufbar waren. Durch eine gezielte Vorbereitung des Umstiegs, z. B. die Anfertigung von Sicherungskopien, wären viele Datenverluste vermeidbar gewesen.

Bindig Media® ist mit der Marke DATARECOVERY®  seit 1991 auf die Wiederherstellung verlorener Daten spezialisiert. Unsere kompetenten Mitarbeiter bieten auch im Falle eines Datenverlusts nach einem Windows 10 Upgrade zuverlässige Hilfe. Mit eigens entwickelten Software-Tools und speziellen Rekonstruktionsverfahren können wir beispielsweise Daten von externen Festplatten, Tablets, Desktop-PCs oder NAS-Servern retten.